Die Struktur der gymnasialen Oberstufe

 

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Information zum Abitur „G8“ und „G9“

 


Wer aus der 10. Klasse einer Real- oder Hauptschule in die gymnasiale Oberstufe einer Gesamtschule („G9“) eintritt, erwirbt das Abitur - wie am Gymnasium - innerhalb von drei Oberstufenjahren. Diese drei Jahre und die Abiturprüfung sind inhaltlich identisch mit den drei Oberstufenjahrgängen und der Prüfung am Gymnasium.

Der Unterschied am Gymnasium („G8“) liegt nur darin, dass man bereits nach der 9. Klasse in die Oberstufe übergeht.

Die gymnasiale Oberstufe (an Gesamtschulen und Gymnasien) gliedert sich in folgende Phasen:

 

1. Jahr   Einführungsphase (EF) (Nur Grundkurse)
 2. Jahr  Qualifikationsphase 1 (Q1)

  (Leistungs-

und Grundkurse)

 3. Jahr  Qualifikationsphase 2 (Q2)
 Am Ende
des 3. Jahres
 Abiturprüfung



Das Kurssystem


In der Oberstufe können Schülerinnen und Schüler ihre Schullaufbahn durch Wahlentscheidungen mitbestimmen. Dadurch ergeben sich individuelle Stundenpläne. Der Klassenverband löst sich in der Regel auf, der Unterricht findet in Kursen statt.

An unserer Schule gibt es zur besseren Orientierung in der Einführungsphase aber „Stammklassen“, die in mehreren Fächern zusammen bleiben. Bei der Klassenzusammensetzung berücksichtigen wir auch persönliche Wünsche der Schülerinnen und Schüler.

Es gibt Grundkurse und Leistungskurse:
Grundkurse werden dreistündig, Leistungskurse fünfstündig unterrichtet.
In der Einführungsphase werden 11-12 Grundkurse aus dem Fächerangebot gewählt.
In zwei dieser Fächer werden ab der Qualifikationsphase Leistungskurse belegt.
Damit sind die Schwerpunkte der Schullaufbahn bestimmt.

  • Die wichtigsten Belegungsbedingungen sind:
    Deutsch, eine Fremdsprache, Mathematik, eine Gesellschaftswissenschaft und eine Naturwissenschaft müssen durchgängig belegt werden.
  • Zusätzlich muss entweder eine zweite Fremdsprache oder eine zweite Naturwissenschaften durchgängig belegt werden.
  • Wer in der Sekundarstufe I keine zweite Fremdsprache in ausreichendem Umfang erlernt hat, muss eine neu einsetzende Fremdsprache (Latein, Niederländisch, Französisch) belegen.

 


Die Abiturprüfung


Am Ende der Qualifikationsphase (nach Ostern) findet die Abiturprüfung statt: In den zwei Leistungskursen und einem der gewählten Grundkurse wird schriftlich (Zentralabitur) und eventuell auch mündlich geprüft.

In einem weiteren Grundkursfach (4. Abiturfach) wird nur mündlich geprüft. Die Abiturdurchschnittsnote wird errechnet aus den Notenpunkten, die in der Qualifikationsphase erreicht wurden, und den Punkten der Abiturprüfung.

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